Tellerchen mit gewölbten Seitenwänden

Zu Körbchen und Teller können überhaupt alle Bodenflächen mit geradlinigen Seiten benutzt werden, wenn die Ecken nicht wie bei dem Kasten rechtwinkelig, sondern in möglichst spitzen Winkeln ausgeschnitten werden. Solche Tellerchen erhalten eine noch gefälligere Form, wenn man die Seitenwände etwas wölbt.

Die Herstellung geschieht in derselben Weise, wie die Hohlkehlen d bei Abb. E und C,

und es wird dazu ein Netz gezeichnet, wie die Abb. B (unten) zeigt.

Die Ecken sind hier bogenförmig herausgeschnitten, und man braucht nur die Seitenwände vor dem Zusammenheften der Ecken mit Leimpapier recht gleichmäßig mit Hilfe des Falzbeins zu biegen.

Auch hier gilt dieselbe Regel wie oben: Je kleiner die Ausschnitte an den Ecken gemacht werden, um so flacher und gefälliger wird das Tellerchen.

Selbstverständlich können auch sechs- oder achteckige Tellerchen mit gewölbten Seitenwänden hergestellt werden,

auch solche, bei welchem sich die Wände vom Boden aus nach innen und am Rande nach außen biegen, wie in Abb. A und B dargestellt ist.

 

vor 49 Jahren

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