Praktische Faltsäckchen

In jedem Haushalt werden verschiedene pulverige Substanzen wie Farben, Dextrin, Talkum, Salze u. dgl. aufbewahrt. Nach der Verwendung werden die Reste in der Tüte oder dem Säckchen, wie man sie beim Drogisten erhalten hat, einfach eingedreht und in irgendeiner Lade – vergessen. Sucht man doch einmal etwas, dann findet man die Bescherung – die Papierchen leer und der Boden des Behälters bedeckt mit einem unbestimmbaren Gemisch. Wer Ordnung liebt, kann sich leicht helfen.


Wie das Papier gefaltet wird

Man benötigt bloß gutes Backpapier, von dem man sich rechteckige Stücke in gewünschter Größe schneidet. Das Rechteck wird der Länge nach zusammengelegt und die offene Seite durch 2-3maliges Überfalten (1) (wie Apothekerpäckchen) geschlossen. Die beiden Schmalseiten werden auf die folgende, schwer zu beschreibende, jedoch leicht ausführbare Art verschlossen: Faltung 2 im Winkel von 45 °. Faltung 2 senkrecht zur Basis. (Der Falz umzieht schon das Päckchen auf 3 Seiten). Das entstandene Dreieck wird durch Faltung 4 halbiert und das obere kleine Zipfelchen (5) unter den Falz gesteckt. Nun ist nur noch nötig, die beiden entstandenen dreieckigen Ohren beiderseits nach außen (6) unzulegen und ein Selbstöffnen des Päckchens ist ganz ausgeschlossen. Es empfiehlt sich, derlei Säckchen vorbereitet zu halten und nach vollzogener Faltung auf einer Seite geöffnet zu lassen. Vor der Füllung wird auf jedem Päckchen der Inhalt vermerkt. Die Anfertigung wird wohl auf Grund der beigegebenen Abbildungen keine Schwierigkeiten machen.

Von Eduard S.

vor 49 Jahren

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