Eine Zaubertüte

Von einem Bastler verlangt man nicht mehr als alles. Da soll er auch einmal, vielleicht gelegentlich eines Besuches, Kinder unterhalten.

Papiere und Schere sind überall zu haben, und damit kann man in einer Minute eine Zaubertüte herstellen, mit derer Hilfe man ein Geldstück verschwinden und wieder erscheinen lassen kann.

Man schneidet einen Streifen von einfarbigem Backpapier oder Schreibpapier, Maßverhältnis 2:3, und faltet ihn nach der Abbildung 1. Die punktierten Linien stellen Faltbrüche dar. Man bildet zuerst den Bruch ed, indem man ae auf ab legt, dann bd durch Auflegen von be auf be. Durch Fortsetzung dieser Faltung erhält man die weiteren Brüche de, ef und eg und schließlich eine tütenartige Papierform. Das letzt anliegende Papierdreieck egh wird samt einem schmalen Streifen des Nachbardreicekes efg abgeschnitten (f. Schnittlinie ik bei Abb. 1!). Den Rest des zuletzt genannten Dreieckes schiebt man mit der Spitze g zwischen e und f in die Doppellagen der Tüte, die nun in sich geschlossen ist. Sie hat – und das ist ihr Geheimnis – zwei Öffnungen, eine zwischen a und b, die anderer zwischen a und e der Abb.2. Steckt man also in die eine Öffnung einen Pfennig, dreht unter dem Deckmantel einer Zauberformel die Tüte herum und zeigt die andere Öffnung vor, so ist das Geldstück natürlich verschwunden, und man hat es in der Hand, es nach Wunsch wieder erscheinen zu lassen.

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vor 4 Monaten

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