Beim Basteln bleiben fast immer Papierreste übrig: Stanzteile, Abschnitte, kleine Kartonstücke oder bedruckte Schnipsel. Genau daraus lassen sich beim Papierverzierungen selber machen individuelle Details gestalten, die perfekt zum eigenen Projekt passen. Wer Verzierungen selbst herstellt, arbeitet freier, nutzt vorhandenes Material besser und entwickelt ganz nebenbei einen eigenen Stil. Gerade bei Kartenprojekten lohnt sich das, etwa wenn spezielles Papier für Postcrossing-Karten verwendet wird und die Verzierungen farblich und vom Material her genau darauf abgestimmt sein sollen.
Der Begriff Embellishment wird im Bastelbereich häufig für solche Papierverzierungen genutzt. Eine kurze, sachliche Einordnung dazu findest du im Bastellexikon unter „Embellishment“.
Wie vielfältig solche Verzierungen sein können, zeigt sich auch bei den Embellishments aus Wellpappe, die auf Bastelfrau bereits als eigene Bastelidee umgesetzt sind und sich gut mit anderen Papierverzierungen kombinieren lassen.
Papierverzierungen selber machen aus dem eigenen Vorrat
Papierverzierungen müssen nicht fertig gekauft sein. Viele Bastelprojekte gewinnen sogar an Ausdruck, wenn die Verzierungen aus denselben Papieren entstehen wie der Hintergrund oder das Motiv selbst. Reste aus vorherigen Projekten eignen sich dafür besonders gut: Designpapier, Karton, alte Buchseiten, Verpackungen oder Fehldrucke.
Gerade diese Mischung aus unterschiedlichen Papieren sorgt für Tiefe und Charakter. Kleine Unregelmäßigkeiten fallen nicht negativ auf, sondern machen selbstgemachte Verzierungen lebendig.
Welche Materialien sich eignen
Fast alles aus Papier kann zur Verzierung werden. Neben klassischem Bastelpapier funktionieren auch stabile Verpackungen, Graupappe, dünner Karton oder bedruckte Recyclingpapiere. Besonders praktisch sind Materialien, die ohnehin anfallen: ausgestanzte Formen, Papierreste aus dem Zuschneiden oder einzelne Seiten aus beschädigten Büchern oder Magazinen.
Ergänzend lassen sich Papierverzierungen mit Draht, Garn, Knöpfen oder kleinen Metallteilen kombinieren. Das Grundmaterial bleibt Papier, die zusätzlichen Elemente setzen Akzente.
Typische Formen für Papierverzierungen
Viele Verzierungen entstehen aus einfachen Grundformen. Kreise, Streifen, Blütenformen oder Etiketten lassen sich leicht anpassen und immer wieder neu einsetzen. Durch Schichten, Falten oder leichtes Formen mit den Fingern wirken sie plastischer.
Zum Papierverzierungen selber machen gehören auch ausgeschnittene Motive: Pflanzen, Tiere, Symbole oder abstrakte Formen. Ob frei geschnitten oder mit Schablone, entscheidet allein der gewünschte Stil.
Struktur und Oberfläche gestalten
Papierverzierungen wirken besonders interessant, wenn sie nicht völlig glatt bleiben. Prägungen, leichte Knicke oder bewusst sichtbare Papierkanten geben Struktur. Auch das Übereinanderlegen mehrerer Papierschichten verändert die Wirkung.
Farbe lässt sich gezielt einsetzen, um einzelne Elemente hervorzuheben oder zurückzunehmen. Dezente Tönungen, Akzente an den Kanten oder ein bewusst reduziertes Farbschema sorgen dafür, dass die Verzierung mit dem Projekt harmoniert.
Papierverzierungen passend zum Projekt auswählen
Der große Vorteil selbstgemachter Verzierungen liegt in der Anpassung. Größe, Farbe und Form lassen sich direkt auf das jeweilige Projekt abstimmen. Für Karten reichen oft kleine, zurückhaltende Elemente, während Journals oder Collagen auch größere, auffälligere Verzierungen vertragen.
Thematisch lassen sich Papierverzierungen ebenfalls steuern. Naturmotive passen gut zu floralen Arbeiten, geometrische Formen zu modernen Layouts. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild, ohne zusätzliches Material kaufen zu müssen.
Warum selbstgemachte Papierverzierungen sinnvoll sind
Eigene Papierverzierungen selber machen spart nicht nur Geld, sondern schafft gestalterische Freiheit. Statt sich an vorhandenen Kaufprodukten zu orientieren, entstehen Verzierungen genau dann, wenn sie gebraucht werden. Gleichzeitig leert sich der Vorrat an Resten ganz automatisch.
Mit der Zeit entwickelt sich ein Blick dafür, welches Material sich wofür eignet. Papierverzierungen werden so zu einem festen Bestandteil des eigenen Bastelalltags.
Fazit
Papierverzierungen selber zu machen ist eine einfache Möglichkeit, Bastelprojekte individueller zu gestalten und vorhandene Materialien sinnvoll zu nutzen. Aus Resten entstehen Elemente, die exakt zum Projekt passen und sich jederzeit anpassen lassen. Wer einmal damit anfängt, greift immer seltener zu gekauften Verzierungen – und arbeitet freier und persönlicher.

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