14. Mai 2026
Unterschiedliche Journaling Arten auf einem Basteltisch dargestellt

Journaling Arten: Unterschiede zwischen Journaling, Junk Journaling und Art Journaling

Wer mit Journaling anfangen möchte, stößt schnell auf verschiedene Begriffe, die auf den ersten Blick ähnlich wirken. Doch hinter klassischem Journaling, Junk Journaling und Art Journaling stecken ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Dieser Überblick zeigt dir die wichtigsten Journaling Arten, ihre Themen und wie sie sich im Alltag einsetzen lassen.

Die wichtigsten Journaling Arten im Überblick

Journaling ist nicht nur eine Methode, Gedanken aufzuschreiben. Es kann ganz unterschiedliche Formen annehmen – von klar strukturiertem Schreiben bis hin zu freien Collagen oder künstlerischen Seiten. Die drei bekanntesten Journaling Arten sind klassisches Journaling, Junk Journaling und Art Journaling.

Jede dieser Formen hat ihren eigenen Schwerpunkt. Während beim klassischen Journaling die Gedanken im Mittelpunkt stehen, geht es beim Junk Journaling stärker um Materialien und Erinnerungen. Art Journaling wiederum nutzt Farben und Formen, um innere Themen sichtbar zu machen.

Klassisches Journaling: Schreiben und sortieren

Beim klassischen Journaling steht das Schreiben im Vordergrund. Es funktioniert ähnlich wie ein Tagebuch, geht aber oft noch einen Schritt weiter. Gedanken werden nicht nur festgehalten, sondern bewusst reflektiert.

Typische Inhalte sind persönliche Themen wie Emotionen, Entscheidungen oder Ziele. Viele nutzen diese Form, um Klarheit zu gewinnen oder sich selbst besser zu verstehen. Auch Routinen, Dankbarkeit oder alltägliche Beobachtungen finden hier ihren Platz.

Das Material ist dabei eher zweitrangig. Ein einfaches Notizbuch reicht völlig aus. Entscheidend ist, dass regelmäßig geschrieben wird und die eigenen Gedanken ohne großen Filter auf das Papier kommen.

Junk Journaling: Erinnerungen und Materialien

Junk Journaling gehört zu den Journaling Arten, bei denen das Material eine zentrale Rolle spielt. Hier werden Papierreste, Verpackungen, Tickets oder alte Buchseiten gesammelt und zu Seiten kombiniert.

Im Mittelpunkt stehen oft Erinnerungen oder alltägliche Fundstücke. Ein Spaziergang, ein Kassenzettel oder ein Stück Geschenkpapier können zum Ausgangspunkt für eine Seite werden. Dadurch entsteht eine Mischung aus Tagebuch und Collage.

Viele schätzen am Junk Journaling, dass es keinen festen Rahmen gibt. Seiten dürfen unordentlich wirken, Schichten überlagern sich, und gerade dieses Unperfekte macht den Reiz aus. Es geht weniger darum, etwas „richtig“ zu machen, sondern darum, Dinge festzuhalten und kreativ zu verarbeiten.

Art Journaling: Ausdruck mit Farben und Formen

Beim Art Journaling verschiebt sich der Fokus weg vom Schreiben hin zum visuellen Ausdruck. Farben, Linien und Strukturen übernehmen die Rolle der Worte.

Gefühle oder Gedanken werden nicht unbedingt ausformuliert, sondern als Farbflächen, Muster oder Collagen dargestellt. Das kann sehr abstrakt sein oder mit konkreten Motiven wie Pflanzen, Figuren oder Symbolen arbeiten.

Viele nutzen Art Journaling, um neue Techniken auszuprobieren oder einfach ohne Ziel zu gestalten. Es entsteht ein freierer Zugang, bei dem nicht jede Seite geplant werden muss. Gerade dieser offene Ansatz macht es zu einer der vielseitigsten Journaling Arten.

Welche Journaling Art passt zu dir?

Die verschiedenen Journaling Arten schließen sich nicht gegenseitig aus. In der Praxis werden sie oft kombiniert. Eine Seite kann mit Text beginnen, mit Fundstücken ergänzt werden und am Ende noch farbliche Akzente bekommen.

Wer gerne schreibt, wird sich im klassischen Journaling schneller zurechtfinden. Wenn Materialien und Fundstücke im Mittelpunkt stehen sollen, bietet sich Junk Journaling an. Und wenn der Wunsch besteht, mit Farben und Formen zu arbeiten, ist Art Journaling ein guter Einstieg.

Oft ergibt sich die passende Richtung erst beim Ausprobieren. Es lohnt sich, verschiedene Ansätze miteinander zu verbinden und zu schauen, was sich im eigenen Alltag gut anfühlt.

Journaling-Ideen, Cover und Textimpulse sinnvoll ergänzen

Wer sich mit Journaling-Arten und ihren Unterschieden beschäftigt, merkt oft schnell, dass nicht nur die Form des Journals wichtig ist, sondern auch das Material, mit dem gearbeitet wird. Dazu passt der Beitrag Zeitlose Liebeszitate für Karten, Journale und kreative Projekte gut, wenn Journalseiten zusätzlich mit kurzen Texten, Zitaten oder kleinen schriftlichen Impulsen gestaltet werden sollen. Praktisch ist außerdem der Bastelfrau-Artikel Fauxdori Cover aus Masterboard gestalten, wenn aus losen Ideen ein individuelles Journal mit selbst gestaltetem Umschlag werden soll. Als Ergänzung kann auch das Buch Sketch Your Day: Inspiration und Ideen für dein Daily Journaling interessant sein, weil es sich rund um tägliches Journaling und kreative Impulse bewegt.

Praktische Fragen zu Journaling-Arten

Eignet sich jede Journaling-Art auch für kleine Formate?

Nicht jede Journaling-Art funktioniert in kleinen Heften oder Mini-Formaten gleich gut. Reine Textjournale brauchen oft etwas mehr Platz, vor allem wenn längere Gedanken, Tagesrückblicke oder Listen notiert werden. Bei sehr kleinen Seiten kann das schnell gedrängt wirken. Anders sieht es bei Collage-Journals, kleinen Themenheften, Zines oder bildlastigen Journals aus. Diese lassen sich oft sehr gut in kleinen Formaten umsetzen, weil dort auch einzelne Motive, kurze Notizen oder kleine Materialkombinationen gut wirken.
Wichtig ist vor allem, dass das Format zur Arbeitsweise passt. Wer gern viel schreibt, wird mit einem winzigen Heft meist nicht lange glücklich. Wer dagegen gern mit Schnipseln, kleinen Stickern, Stempeln oder einzelnen Worten arbeitet, kann auch auf kleinem Raum sehr viel machen. Kleine Formate sind deshalb nicht für jede Journalform ideal, aber für viele kreative Varianten durchaus gut geeignet.

Welche Journaling-Art passt zu Anfängern?

Für Anfänger ist meist die Form am besten, die wenig Druck macht und ohne große Vorbereitung genutzt werden kann. Dazu gehören einfache Alltagsjournale, freie Notizjournale oder eine lockere Mischung aus kurzen Texten, kleinen Listen und einzelnen dekorativen Elementen. Auch ein schlichtes Junk Journal kann für den Einstieg gut funktionieren, wenn nicht der Anspruch besteht, jede Seite aufwendig zu gestalten.
Weniger geeignet sind am Anfang oft sehr festgelegte Systeme, bei denen sofort alles ordentlich aufgebaut oder regelmäßig geführt werden soll. Das schreckt viele eher ab, als dass es hilft. Besser ist ein Journal, das offen genug bleibt und sich nach und nach entwickeln darf. So zeigt sich mit der Zeit meist ganz von allein, ob eher das Schreiben, das Sammeln, das Gestalten oder die Mischung aus allem am besten passt.

Kann man verschiedene Journaling-Arten miteinander verbinden?

Ja, das ist sogar ziemlich üblich. In der Praxis bleiben viele nicht bei nur einer einzigen Journalform, sondern mischen verschiedene Ansätze miteinander. So kann ein Journal zum Beispiel gleichzeitig Platz für kurze Tagebucheinträge, kleine Collagen, Listen, Zitate, Erinnerungsstücke oder Skizzen bieten. Gerade im kreativen Bereich entstehen oft genau dadurch die interessantesten Seiten, weil sie nicht zu streng aufgebaut sind.
So eine Mischung hat auch einen praktischen Vorteil: Das Journal lässt sich besser an den eigenen Alltag anpassen. An manchen Tagen passt eher ein kurzer Text, an anderen eher ein Bild, ein Sticker oder ein eingeklebter Papierschnipsel. Dadurch wirkt das Ganze oft lebendiger und persönlicher. Wichtig ist nur, dass das Journal nicht nach festen Regeln funktionieren muss, sondern als Arbeits- und Sammelort genutzt werden kann, der sich mit den eigenen Gewohnheiten verändert.

Abschließende Gedanken

Die wichtigsten Journaling Arten unterscheiden sich vor allem in ihrem Schwerpunkt: Schreiben, Sammeln oder Gestalten. Alle drei bieten unterschiedliche Möglichkeiten, Gedanken, Erinnerungen und Ideen festzuhalten. Wer sich nicht festlegt, sondern die Ansätze kombiniert, bekommt ein sehr persönliches System, das sich flexibel an den eigenen Alltag anpassen lässt.

Überblick über verschiedene Journaling Arten in einem Bild

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