Stickerbooks sind längst mehr als einfache Aufkleberbücher. In vielen kreativen Bereichen – von Journaling über Collagen bis zu Zines – werden sie heute gezielt als Gestaltungsmaterial eingesetzt. Dabei haben sich einige Stickerbook-Arten herausgebildet, die besonders häufig verwendet werden. Wer mit Papier arbeitet, stößt immer wieder auf ähnliche Motive und Themen.
Stickerbooks erleben gerade eine neue Beliebtheit
Sticker-Books sind in den letzten Jahren wieder deutlich häufiger in kreativen Papierprojekten zu sehen. Vor allem beim Journaling, Scrapbooking und bei Collagen greifen viele Menschen gezielt auf Stickerbücher zurück, weil sie eine große Auswahl an Motiven auf engem Raum bieten.
Wenn man sich Bastelshops, Journaling-Communitys und Social-Media-Beiträge anschaut, wird schnell sichtbar, dass bestimmte Arten von Sticker Books besonders häufig verwendet werden. Sie orientieren sich oft an klaren Themen oder an bestimmten Einsatzbereichen. Die folgenden Kategorien tauchen derzeit besonders häufig auf.
Journaling-Stickerbooks
Stickerbooks für Journaling gehören aktuell zu den verbreitetsten Varianten. Sie enthalten Sticker, die speziell für Notizbücher und Journalseiten gedacht sind. Solche Sticker werden unter anderem für Bullet Journals, Junk Journals, Tagebücher, Lesejournale und Scrapbooks verwendet.
Viele dieser Sticker sind nicht nur dekorativ, sondern auch funktional. Häufig enthalten die Bücher kleine Banner, Rahmen, Etiketten oder Wörter, die sich als Überschrift oder Markierung verwenden lassen.
Typische Motive sind zum Beispiel Pflanzen und Blumen, Vintage-Illustrationen, Bücher, Kaffee- und Alltagsszenen sowie Naturmotive. Gerade im Bereich Junk Journaling und bei Papiercollagen sind solche Sticker sehr verbreitet, weil sie sich gut mit alten Papieren oder ausgeschnittenen Bildern kombinieren lassen.
Vintage-Stickerbooks
Ein besonders großer Trend sind Sticker-Books mit Vintage-Motiven. Viele dieser Sticker orientieren sich an alten Illustrationen aus Büchern oder historischen Druckgrafiken. Typische Inhalte sind zum Beispiel botanische Zeichnungen, Schmetterlinge, alte Werbeanzeigen, viktorianische Illustrationen oder Briefe und Postkarten.
Solche Sticker werden häufig für Collagen, Junk Journals, Zines oder Scrapbooking verwendet. Sie passen gut zu alten Buchseiten, Notenpapier oder Briefumschlägen und werden deshalb gern in Projekten mit nostalgischem Charakter eingesetzt.
Planner-Stickerbooks
Planner-Stickerbooks haben einen eher praktischen Schwerpunkt. Sie werden vor allem in Kalendern oder Bullet Journals verwendet. Diese Sticker helfen dabei, Seiten zu strukturieren oder Termine zu markieren. Typische Inhalte sind zum Beispiel Kalender-Sticker, To-Do-Listen, Monatsüberschriften oder kleine Icons für Termine, Telefonate oder Einkäufe.
Viele Menschen nutzen solche Sticker, um ihre Planer übersichtlicher zu gestalten oder wichtige Ereignisse schnell sichtbar zu machen.
Aesthetic-Stickerbooks
Aesthetic-Stickerbooks enthalten meist eine thematische Sammlung von Motiven, die zu einem bestimmten Stil passen. Beispiele dafür sind die Themen Cottagecore, Dark Academia, Kawaii, Fantasy sowie Pilze und Waldmotive. Diese Sticker werden nicht nur in Büchern oder Journals verwendet. Viele Menschen kleben sie auch auf Laptops, Wasserflaschen oder Notizbuchhüllen. Gerade jüngere Kreative nutzen solche Sticker häufig, um ihren persönlichen Stil auszudrücken.
Sammel-Sticker als neuer Trend
Neben dekorativen Sticker Books gibt es auch einen wachsenden Trend rund um Sammel-Sticker. Besonders in Japan wurden in den letzten Jahren dekorative 3D-Sticker sehr populär. Eine Serie namens „Bonbon Drop“ verkaufte über 15 Millionen Stickerblätter und war zeitweise in vielen Geschäften ausverkauft. Dieser Trend basiert stark auf der Nostalgie für Sticker-Sammlungen aus den 1990er- und frühen 2000er-Jahren. Auch in kreativen Communities tauchen solche Sticker inzwischen häufiger auf, zum Beispiel in Journals oder Collagen.
Welche Stickerbooks besonders gut zu Papierprojekten passen
Wer mit Papier arbeitet – etwa mit Zines, Collagen oder Mini-Büchern – greift häufig auf bestimmte Stickerbook-Arten zurück.
Besonders gut geeignet sind Vintage-Stickerbooks, Collage-Stickerbooks und Journaling-Stickerbooks. Sie lassen sich leicht mit Papier, ausgeschnittenen Bildern oder handgeschriebenen Texten kombinieren und sind deshalb in vielen kreativen Projekten zu finden. Gerade bei Zines, Junk Journals oder kleinen Collagebüchern werden Sticker Books oft als eine Art Materialsammlung genutzt, aus der jederzeit passende Motive ausgewählt werden können.
Stickerbooks praktisch nutzen und passend ergänzen
Wer Stickerbooks nicht nur sammelt, sondern regelmäßig in Papierprojekten verwendet, merkt schnell, dass sie sich gut mit anderen selbst gemachten Elementen kombinieren lassen. Genau deshalb passt auch der Beitrag Papierverzierungen selber machen – kreative Ideen aus Resten und Vorräten gut zu diesem Thema, denn dort geht es darum, wie aus kleinen Papierresten, Stanzteilen und Vorräten neue gestalterische Details entstehen. Hilfreich ist außerdem der Bastelfrau-Artikel Sticker lassen sich nicht abziehen – einfache Tricks für fummelige Aufkleber, wenn schöne Sticker im Alltag zwar schnell griffbereit sind, sich aber nicht sauber von der Trägerfolie lösen lassen. Für alle, die gern mit romantischen Motiven, Figuren und ergänzendem Papiermaterial arbeiten, kann auch das Sticker Book – 341er Stickerbuch Set für Erwachsene inkl. 10 Scrapbook-Papiere interessant sein, weil es verschiedene Motive in einem Set bündelt und sich damit gut als Materialvorrat für Journals, Collagen und kleine Papierprojekte eignet.
Häufige Fragen zu Stickerbooks
Woran erkennt man ein gutes Stickerbook für Papierprojekte?
Ein gutes Stickerbook passt nicht nur optisch zu deinem Stil, sondern lässt sich auch angenehm verarbeiten. Wichtig ist zum Beispiel, ob die Sticker sauber gestanzt sind und sich ohne Reißen oder Gefummel von der Trägerfolie lösen lassen. Auch die Oberfläche spielt eine Rolle: Matte Sticker wirken auf Journalseiten oft harmonischer, während glänzende Motive stärker hervorstechen und eher dekorativ eingesetzt werden.
Praktisch ist außerdem eine Mischung aus größeren und kleineren Motiven. Bei Papierprojekten werden selten nur große Hauptmotive gebraucht. Oft sind es gerade kleine Etiketten, Mini-Illustrationen, Rahmen oder Füllmotive, die eine Seite brauchbar ergänzen. Wenn ein Stickerbook fast nur aus sehr großen Motiven besteht, ist es für Zines, Collagen oder kleine Bücher oft weniger flexibel.
Welche Sticker eignen sich für Zines und kleine Formate?
Für Zines, Mini-Hefte und andere kleine Papierformate funktionieren Sticker am besten, wenn sie nicht zu dominant wirken. Kleine Labels, schmale Rahmen, kleine Illustrationen, Textschnipsel, Mini-Pflanzen, Sterne, Symbole oder feine Vintage-Motive lassen sich meist leichter unterbringen als große auffällige Hauptbilder. Gerade bei kleinen Seiten kann ein einzelner zu großer Sticker schnell die ganze Gestaltung erschlagen.
Hilfreich sind auch Sticker, die sich gut mit Papierresten, Handschrift oder ausgeschnittenen Bildern kombinieren lassen. In kleinen Formaten zählt oft nicht die Masse, sondern die Wirkung im Zusammenspiel. Deshalb sind Sets mit vielen kleinen, vielseitigen Motiven meist nützlicher als Bücher mit wenigen sehr großen Szenen. Wer Zines gestaltet, fährt oft besser mit einem Materialmix aus funktionalen und dekorativen Stickern.
Wie bewahrt man Stickerbooks und einzelne Sticker am besten auf?
Damit Sticker nicht zerknicken, verstauben oder in Schubladen verschwinden, lohnt sich eine klare Sortierung. Viele bewahren ganze Stickerbooks einfach nach Themen sortiert auf, zum Beispiel Vintage, Pflanzen, Journaling oder Alltag. Das spart Zeit, weil beim Basteln nicht erst lange gesucht werden muss. Einzelne lose Sticker lassen sich gut in Klarsichthüllen, kleinen Umschlägen oder flachen Sammelmappen unterbringen.
Praktisch ist eine Aufbewahrung, bei der du schnell siehst, was vorhanden ist. Gerade bei Collagen, Journals und Zines hilft es wenig, wenn alles ordentlich verstaut ist, aber nichts auf einen Blick auffindbar bleibt. Für häufig genutzte Sticker kann sich deshalb eine sichtbare Ablage lohnen, während seltener genutzte Sets geschlossen im Regal bleiben. So bleibt das Material nutzbar, ohne dass dein Arbeitsplatz in Aufklebern versinkt.

Werbehinweis
Diese Anleitung enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst,
erhalten wir eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
Außerdem nehmen wir am Partnerprogramm von Creative Fabrica teil.
Inhalte dieser Website werden teilweise mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt oder überarbeitet. Alle Inhalte werden vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft, redaktionell bearbeitet und verantwortet.